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Mit richtigem Heizen energiesparend durch den Winter



Der Winter in unseren Breiten ist naturgemäß kalt – mal mehr, mal weniger, aber auf jeden Fall so, dass man heizen muss. So verwundert es nicht weiter, dass ein durchschnittlicher Haushalt in Deutschland die meiste Energie für das Heizen verbraucht, mehr als 50 Prozent der Nebenkosten müssen dafür aufgebracht werden. Mit ein paar einfachen Heiztipps kommt man energiesparend durch den Winter, kann eine Menge Geld sparen und muss trotzdem nicht frieren oder mit dicker Jacke, Mütze und Handschuhen im Wohnzimmer vor dem Fernseher sitzen.

 

Eine gute Kombination aus vernünftigen Heizverhalten und sorgfältigem Lüften kann die Heizkosten nach Meinung von qualifizierten Energieberatern um bis zu 15 Prozent senken. Und das ist eine gante Menge – es entspricht etwa einer Ersparnis von 150 bis 200 Euro im Jahr bei einer 100 Quadratmeter großen Wohnung mit einem durchschnittlichen energetischen Standard.

 

Im Winter richtig heizen spart Energie und GeldEine wichtige Rolle kommt dabei der Raumtemperatur zu. Im Zusammenhang mit angemessener Kleidung vereint sie dabei energiesparendes und gleichzeitig komfortables Wohnen.

 

20 Grad Celsius für Wohnräume

 

Wenn man sich der Jahreszeit entsprechend kleidet und nicht unbedingt mit kurzer Hose und ärmellosem Shirt zu Hause herumlaufen muss, dann kann man durchaus die Raumtemperatur und rund 2 Grad Celsius absenken. Ein Pulli spart somit ca. 12 Prozent an Heizkosten.

 

Im Normalfall reichen 20 Grad Celsius in Wohnräumen völlig aus, damit man sich wohlfühlt. Dazu sollte man das Thermostat an der Heizung auf Stufe drei stellen. Prinzipiell richtet sich die Raumtemperatur nach der Art und Nutzung der einzelnen Räume. Im Badezimmer kann die Temperatur etwas höher liegen, in Küche und Schlafzimmer leicht darunter.

 

Wichtig ist dabei, die Türen zu kühleren und weniger benutzten Räumen sowie zu Fluren geschlossen zu halten, damit sich warme und kältere Luft nicht vermischen, die einen Räumen dabei nicht unnötig mitgeheizt und die anderen dadurch ausgekühlt werden.

 

Temperatur regeln und nachts absenken

 

Nachts wenn alle schlafen muss nicht die Wohlfühltemperatur vom Tage erreicht werden. Es empfiehlt sich, die Nachtabsenkung der Raumtemperatur auf 15 Grad Celsius bereits eine Stunde vor dem Schlafengehen einzuleiten. Das hat einen Spareffekt von noch einmal rund 25 Prozent bei den Heizkosten. Damit man morgens nach dem Aufstehen nicht ins kalte Bad kommt und der Start in den Tag noch unnötig erschwert wird, sollte die Heizung so eingestellt sein, dass die Anlage ca. eine Stunde vor dem Weckerklingeln wieder anspringt.

 

Mit elektrischen Thermostatventilen lässt sich die Temperaturregelung automatisieren. Man kann einstellen, in welchem Raum die Temperatur zu welcher Zeit wie hoch sein soll und damit entfällt die Regulierung per Hand.

 

Heizung immer im Auge behalten

 

Effizient und günstig Heizen setzt grundsätzlich ein gut funktionierende Heizungsanlage voraus. Steigen die Heizkosten ohne Veränderung der Gewohnheiten unerklärlich an, sollte man die Anlage durch einen Spezialisten prüfen lassen, der defekte oder nicht optimal funktionierende Teile der Heizung oder Steuerung finden, reparieren oder ersetzen kann und auch die Heizungsanlage auf den persönlichen Bedarf einstellt.

 

Machen die Heizkörper gluckernde Geräusche, kann man dagegen selbst Hand anlegen. Das deutet darauf hin, dass sich darin Luft angesammelt hat, die mit dem Entlüftungsventil und einem Heizungsschlüssel ganz einfach entfernt werden kann, da sonst die Luftpolster im Inneren eine optimale Heizwirkung behindern.

 

Für optimale Wäre im Raum kann ein Heizkörper auch nur dann sorgen, wenn er frei ist und die strömende Luft die Wärme gleichmäßig und effizient im Zimmer verteilen kann. Sie sollten deshalb nicht durch Gegenstände verdeckt oder durch Möbel wie Schränke oder Betten zugestellt sein.

 

Richtiges Lüften

 

Da warme Luft mehr Feuchtigkeit aufnehmen kann als kalte und nach einer gewissen Zeit verbraucht ist, müssen Wohnräume gelüftet werden, um sie auszutauschen und wieder frische und trockene Luft von außen hereinzulassen. Das sollte nicht durch langes oder ständiges Ankippen der Fenster geschehen.

 

Viele effektiver ist es, morgens, mittags und abends jeweils alle Fenster zu öffnen. Beim sogenannten Querlüften stellt man so für fünf bis zehn Minuten einen Durchzug und damit schnellen Luftaustausch her, ohne dass die Wände dabei auskühlen. Das hat auch den positiven Effekt, dass es nach dem Lüften sehr schnell wieder warm ist.

 

 

 

 

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