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Der Garten vor dem Winter – Pflanzen vor Frost schützen



 

Rechtzeitig vor dem Wintereinbruch müssen nicht nur Gartengeräte und Gartenmöbel winterfest gemacht,  Regenwassertonnen und Leitungen geleert und vorhandene Pumpen ausgebaut und gesichert werden – auch seinen Pflanzen gilt es, den richtigen Schutz für die kalte Jahreszeit angedeihen zu lassen. Weniger robuste und empfindliche Pflanzen reagieren besonders stark auf die kommende Kälte und Nässe. Wenn diese allerdings richtig behandelt werden, überstehen sie nicht nur die kalte Winterzeit, sondern stehen auch im nächsten Jahr wieder in voller Blüte.

 

Wer schon länger einen Garten besitzt, kennt sich in vielen Dingen aus, hat gar so manchen Rat von Eltern und Großeltern bekommen und deren Wissen übernommen, auch Gartennachbarn und der Freundes- und Bekanntenkreis hat sicher so manchen guten Hinweis.

 

Bei anderen Sachen, gerade wenn es sich um neue exotische Pflanzenarten handelt, steht man meist bei der Frage, wie hier der Winterschutz aussehen sollte, etwas hilflos da. Hier sollte man auf jeden Fall den Rat von Experten suchen – entweder im Gartencenter oder im Internet in diversen Foren.

 

Stauden zurückschneiden und den Boden bedecken

 

Frostschutz für Pflanzen im WinterVerblühte Stauden oder Gräser müssen keineswegs entsorgt werden. Mit Hilfe eines „Ordnungsschnitts“ werden sie reduziert, um weiter den Garten verschönern zu können. Beim Ordnungsschnitt erfolgt eine Kappung der Pflanzen bis etwa in Kniehöhe.

 

Rosen allerdings sollten vor der kalten Jahreszeit gar nicht oder nur wenig beschnitten werden, falls Winterschäden auftreten, kann es den Pflanzen dann nicht so viel anhaben, wenn mehr „Material“ vorhanden ist. Die eigentliche Kürzung auf drei bis vier Augen erfolgt dann schließlich im Frühjahr.

 

Bei offenen Beeten ist es sinnvoll, diese mit Mulch zu  bedecken, um sie vor der Kälte zu schützen. Unter Sträuchern hilft zusätzlich eine Schicht aus Laub oder Staudenschnitt als Mulch auf dem Boden, um für einen zusätzlichen Schutz zu sorgen. Das organische Material besitzt den Vorteil, dass es sich zu Humus entwickelt, welcher wiederum den Boden mit Nährstoffen und Wasser versorgt. Dadurch bleibt der Boden weiterhin locker und fruchtbar.

 

Überwinterung – Winterquartier an Pflanzenart anpassen

 

Mit großen Kübelpflanzen kann man sich im Sommer auf Terrasse, Balkon und im Garten ein mediterranes Flair schaffen und damit Urlaubsstimmung zu Hause erzeugen. Wenn der Winter naht, stellt sich dann oft dir Frage – wohin jetzt am besten damit? Empfindliche Kübelpflanzen aus südlichen Ländern dürfen dann keineswegs im Freien gelassen werden – hier ist rechtzeitig für eine frostfreie Unterbringung zu sorgen.

 

Gartengestaltung leicht gemachtPflanzen, die im Herbst ihre Blätter abwerfen wie Fuchsien oder Beiwurz kann man dunkel und relativ kühl zwischen 5 und 10 Grad Celsius überwintern. je nach Art und Größe bieten sich hier Lager- und Kellerräume an.

 

Zitronen, Orangen und Oleander mögen es dagegen hell, aber sehr kühl – hier bietet sich beispielsweise ein Standort in kühlen Treppenhäusern an. Bougainvillea, Hibiskus oder Schönmalven brauchen es mit 16 bis 18 Grad Celsius deutlich wärmer, aber ebenfalls hell sollte es dabei sein.

 

In klimatisch günstigen Lagen und an geschützten Standorten kann man es auch probieren, ältere und robustere Pflanzen wie Feigen, Hanfpalmen oder Bananen, die als winterhart angeboten werden, ausgepflanzt im Freien zu überwintern. Ein guter Kälteschutz, je nach Art der Pflanze, und eine gute Drainage, um stehende Nässe im Wurzelbereich zu vermeiden, sind Voraussetzungen, um die Pflanzen über den Winter zu bringen – eine Garantie, das dies auch gelingt, sind sie nicht.

 

Neues für das nächste Gartenjahr

 

Im herbst ist die optimale Pflanzzeit für Rosen, Sträucher und Obstgehölze, die jetzt in großer Auswahl und zu günstigen Preisen angeboten werden. Wurzelnackte, laubabwerfende Pflanzen oder immergrüne mit Wurzelballen – solange der Boden offen und nicht gefroren ist, ist das Pflanzen möglich.

 

Auch Blumenzwiebeln wie Narzissen, Hyazinthen oder Tulpen, Schneeglöckchen und Krokusse, die sich gut zum Verwildern unter Gehölzen eignen, bringt man jetzt in den Boden.

 

Ziersträucher und Zwiebelblumen haben dann noch die Möglichkeit, vor Einbruch des Winters, neue Wurzeln zu bilden und sich an den Standort zu gewöhnen, damit sie im Frühjahr gleich voll durchstarten können und das neue Gartenjahr mit frischen Trieben und bunten Blüten einläuten können.

 

 

 

 

 

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veröffentlicht am: 09.11.2015
Kategorie: Garten und Balkon
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