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Unwettergefahr in Deutschland nimmt zu – welche Versicherung sollte man haben?



Mal abgesehen davon, dass der Sommer in diesem Jahr nicht wirklich das ist, was man eigentlich erwartet, geben die Wetterunbilden der letzten Wochen und Monate immer mehr zu denken. In großen Teilen Deutschlands folgen auf tropische Hitze immer wieder Sturm, Hagel und heftige Regengüsse, die leider nur allzu oft horrende Schäden an Hab und Gut anrichten. Je nachdem, in welcher Situation – Hauseigentümer oder Mieter – man sich befindet, sollte man rechtzeitig über einen umfassenden Versicherungsschutz nachdenken.

 

Grundsätzlich ist man erstmal auf der sicheren Seite, wenn man seinen Besitz mit einer Wohngebäude- und Hausratversicherung gegen Sturmschäden abgesichert hat.

 

Unwettergefahr - auf den richtigen Versicherungsschutz achtenDiese Versicherungen erstezen Schäden, wenn der Sturm die Schadenursache war. Für Schäden, die dagegen durch heftige Niederschläge verursacht werden, kommt dagegen nur eine zusätzliche Elementarschadenversicherung auf.

 

Für Schäden am Haus kommt dabei die Wohngebäudeversicherung auf, ebenso für Folgeschäden. Werden beispielsweise Möbel oder andere bewegliche Einrichtungsgegenstände in Mitleidenschaft gezogen, so übernimmt in diesen Fällen die Hausratversicherung die Regulierung der Schäden.

 

Wenn dagegen das Auto von einem Sturm beschädigt wird, bekommt man dies nur von seiner Kfz-Versicherung ersetzt, wenn eine Teilkasko- oder Vollkasko-Versicherung besteht. Voraussetzung ist hierbei allerdings, dass der Sturm mindestens Windstärke 8 gehabt haben muss.

 

Probleme beim Versicherungsschutz bereiten in diesem Zusammenhang immer wieder vollgelaufene Keller und die daraus resultierenden und teilweise erheblichen Folgeschäden für das Gebäude und den Hausrat. In der Regel sind diese Fälle über die normale Hausrat- und Wohngebäudeversicherung nicht versichert, wenn die Ursache der Überschwemmungen Niederschläge oder ein durch sie hervorgerufener Rückstau waren.

 

Wer dann nicht auf dem Schaden sitzen bleiben und die entstehenden Kosten aus eigener Tasche bezahlen will, sollte unbedingt eine Erweiterung des Versicherungsschutzes auf sogenannte Elementarschäden vereinbaren.

 

 

 

 

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